• Ruth Gogoll: Verbotene Leidenschaft (Teil 3)

Was zum Ende vom zweiten Teil noch offen blieb, bekommt im dritten (und definitiv letzten) Teil seinen Abschluss: Sandra soll nicht länger das Liebesglück zwischen Kim und Sonja wehmütig mitansehen müssen, sondern findet auch ihre große Liebe, und die bösartige Mutter sowie der Ex-Ehemann erhalten endlich ihre gerechte Strafe für das, was sie Sonja über all die Jahre angetan haben.

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Leseprobe:

Eckdaten
Format Taschenbuch
Seiten 120
Leseprobe

»Das Mädel macht mich noch wahnsinnig!« Sandra schaute zu Sonja auf, die mit demselben Gesicht, denselben Augen zurückschaute – nur weniger genervt.

Sonja lachte. »Felicitas ist noch sehr jung.«

»Muss sie so jung sein?« Sandra stöhnte.

»Du hast sie dir ausgesucht«, bemerkte Sonja schmunzelnd.

Sandra hob die Augenbrauen. »Ich hatte keine Wahl«, erwiderte sie leicht vorwurfsvoll.

»Ja, wenn Kim eine Zwillingsschwester hätte«, Sonja atmete tief durch und seufzte, »wäre es einfacher.«

»Viel einfacher«, stimmte Sandra zu. »Oder wenn ich sie zuerst kennengelernt hätte. Dann wärst du vielleicht jetzt diejenige, die sich beklagen würde.«

»Oder auch nicht.« Sonja begab sich hinter ihren Schreibtisch und setzte sich, so dass Sandra nicht mehr zu ihr hochschauen musste. »Vielleicht wäre ich dann noch –« Sie brach ab.

»Ja.« Sandra schaute sie nachdenklich an. »Hast du etwas von ihnen gehört?«

Sonja schüttelte den Kopf. »Bis jetzt noch nicht. Ich hoffe, nie mehr.«

»Das wird schlecht gehen«, wandte Sandra ein. »Du musst dich scheiden lassen.«

»Das hat Zeit.« Sonja öffnete eine Akte, die auf ihrem Tisch lag, als ob die sie im Moment mehr interessieren würde als das Gespräch mit ihrer Schwester.

»Und unsere . . . Mutter?«, fragte Sandra. »Was auch immer Uwe getan hat, er ist nicht mit dir verwandt . . . und zudem ein Mann. Aber sie?«

»Ja.« Sonja lehnte sich zurück, und ihr Gesicht wirkte verschlossen.

»Ich weiß, du willst nicht darüber reden«, fuhr Sandra verständnisvoll fort. »Für mich ist sie eine Fremde, obwohl sie genauso meine Mutter ist wie deine. Ich habe keinerlei Beziehung zu ihr und würde deshalb keine Rücksicht auf sie nehmen, nach allem, was sie dir angetan hat.« Sie betrachtete Sonjas immer noch verschlossenes Gesicht. »Ich denke, du musst das klären. In deinem Interesse, nicht in ihrem.«

»Ich weiß.« Sonja atmete erneut tief durch. »Ich weiß es ja. Aber sie wird . . . sie wird es nicht verstehen. Sie wird nichts verstehen. Sie hat mich noch nie verstanden, obwohl ich mir das immer gewünscht und alles dafür getan habe, dass sie es tut.«

»Vielleicht hast du zu viel getan«, vermutete Sandra. »Sagt Paps. Ich meine, nicht auf dich bezogen, sondern auf sich selbst. Er wollte ihr immer alles rechtmachen, ihr das schönste Leben bieten, sie verwöhnen – aber es war ihr nie genug.«

»Ja.« Sonja stieß einen Stoßseufzer aus. »Es ist nie genug, das ist wahr.«

»Wir sind beide nicht so«, sagte Sandra und lächelte. »Das haben wir anscheinend nicht von ihr geerbt. Darüber bin ich froh.«

»Ich glaube, der einzige, der das geerbt hat, ist Martin.« Sonja verstummte.

»Ja, das habe ich gesehen.« Sandra schüttelte den Kopf. »Mein Gott, wie hast du das nur ausgehalten?«

»Inge ist einfach nur –« Sonja seufzte. »Sie kann nicht anders. Und ich sehe sie eben als meine kleine Schwester. Sie ist nicht böse, nur denkt sie, dass Mutter das Maß aller Dinge ist.« Sie holte tief Luft. »Das dachte ich auch lange.«

»Armes Schwesterchen«, erwiderte Sandra mitfühlend.

Verlegen verzog Sonja das Gesicht. »Ich habe sie wohl noch darin bestärkt. Teilweise. Und Martin …« Ihr Gesicht wurde für einen Augenblick ganz weich, mütterlich. »Er war so ein süßer kleiner Junge. Ich habe ihn geliebt. Ich habe alle meine jüngeren Geschwister geliebt. Aber wenn sie dann größer werden –« Sie brach ab.

»Denk nicht mehr daran«, sagte Sandra. »Jetzt entschädigt dich Kim ja für alles. Ich hoffe, ausreichend.«

Sonjas Mundwinkel hoben sich leicht. »Darauf antworte ich besser nicht.«

»Wahrscheinlich hast du recht.« Sandra seufzte tief auf. »Dann würde ich mir noch mehr wie das fünfte Rad am Wagen vorkommen.«

»Du hast Felicitas«, erinnerte Sonja sie.

Sandra schaute sie ernst an. »Ich weiß nicht.« Eine Weile blickte sie nachdenklich in die Luft. »Auf mich ist sie zwar sehr eifersüchtig, aber sie selbst . . . Ich habe das Gefühl, da läuft etwas, von dem ich nichts mitbekomme. Wenn ich auf der Arbeit bin.«

»Tatsächlich?« Sonja hob die Augenbrauen. »Eine andere Frau?«

»Keine Ahnung.« Sandra atmete tief durch. »Ich habe mir vorgenommen, heute Abend mit ihr zu reden. Ich hasse das. Aber es lässt sich wohl nicht vermeiden. Wenn ich Klarheit haben will.«

Sonja sagte nichts, aber es schien, als ob sich eine Spannung in ihrem Körper aufbaute.

»Das sollte kein Vorwurf sein«, fügte Sandra schnell hinzu, als sie es bemerkte. Es war, als ob sich die Spannung in ihr selbst aufbaute. Diese Zwillingsverbundenheit . . . »Für mich ist es wesentlich einfacher, Dinge zu klären, als für dich. Ich kenne Feli noch nicht so lange – und ehrlich gesagt«, sie verzog das Gesicht, »habe ich leider eine ganze Menge Erfahrung in kurzfristigen Beziehungen.«

Ein leichtes Zucken bewegte Sonjas Mundwinkel.

»Du auch, kann ich mir vorstellen.« Sandra lächelte. »Ich spüre es.«

»Ich war«, Sonja hob eine Hand, »jung und dumm. Da müssen wir wohl alle durch.«

»Wem sagst du das?« Sandra seufzte. »Hätten wir uns doch nur früher kennengelernt. Dann hätten wir uns darüber austauschen können.«

»Vielleicht«, sagte Sonja. Sie schaute ermutigend in Sandras Gesicht und versuchte dabei daran zu denken, dass sie nicht in einen Spiegel sah. »Ich hoffe, es läuft gut mit Felicitas.«

»Na ja, bei ihrem Temperament . . .« Sandra wiegte skeptisch den Kopf. »Manchmal geht sie wegen jeder Kleinigkeit hoch. Diese Auseinandersetzungen würde ich mir gern ersparen.« Sie betrachtete Sonja forschend. »Kim und du – ihr seid immer einer Meinung, nicht wahr? Ihr seid das harmonischste Paar, das ich kenne.«

Sonja lächelte leicht. »Nein, wir sind nicht immer einer Meinung. Aber wir einigen uns.«

»So was wünsche ich mir auch«, sagte Sandra. »Eine Diskussion, die zu einem positiven Ergebnis führt und nicht immer nur . . .«, sie seufzte, »im Bett endet.«

»Ist doch auch schön.« Sonja schmunzelte.

»Felicitas denkt, dass dann alle Dinge geregelt sind.« Sandra sah für einen Moment ziemlich abgekämpft aus. »Über Probleme reden . . . das ist überhaupt nicht ihr Ding.«

Betroffen verzog Sonja das Gesicht. »Auf eine Art kann ich das verstehen«, sagte sie. »Manchmal ist es leichter, wenn man nicht darüber redet.«

»Oder es führt zu weiteren Problemen«, erwiderte Sandra mit einem unzufriedenen Seufzer. »Darauf bin ich nicht aus. Ich war immer der Meinung, man muss über alles reden können.«

Sonja sah sie skeptisch an. »Das ist manchmal schwierig.«

»Glaube ich dir.« Sandra nickte. »Aber Feli und dich kann man wohl kaum miteinander vergleichen. Das sind verschiedene Welten. Lass uns nicht mehr darüber reden«, beschloss sie plötzlich wieder energisch. »Ich muss zurück. Danke für das Mittagessen.«

»Gern geschehen«, sagte Sonja. »Wie ist es am Wochenende?«

»Genießt nur eure Zweisamkeit.« Sandra lächelte. »Ich glaube, ich besuche lieber Paps. Das ist ungefährlicher.«

»Für dich oder für mich?«, fragte Sonja etwas neckend.

»Für Kim«, entgegnete Sandra, lachte und ging hinaus.

~*~*~

»Du bist schon da? So früh?« Sandras Vater war erstaunt.

»Ich bin die halbe Nacht durchgefahren.« Sandra sah müde aus, während sie ihre Tasche ins Haus trug. »Hallo Paps.« Sie lächelte erschöpft.

»Kaffee?«, fragte er.

Sie nickte.

Er ging zur Kaffeemaschine und setzte den Kaffee auf. »Wie geht’s dir?«, fragte er.

»Gut.« Sandra fuhr sich mit den Händen über das Gesicht. »Ganz gut.«

Er schaute sie an. »Und deiner Schwester?«, fragte er.

»Hat sie sich nicht gemeldet?«, fragte Sandra zurück.

»Ist schon eine Weile her.« Er lächelte nachsichtig, aber auch ein wenig wehmütig. »Sie hat sich wohl immer noch nicht daran gewöhnt, dass ich ihr Vater bin.«

»Das braucht seine Zeit.« Sie verzog schief das Gesicht. »Ich habe mich an ihre . . . unsere Mutter auch noch nicht gewöhnt.«

»Siehst du sie?«, fragte ihr Vater.

»Oh nein!« Sandra hob abwehrend die Hände. »Bloß nicht!« Sie schüttelte den Kopf. »Bei allem, was sie Sonja angetan hat . . .«

»Ja.« Ihr Vater stellte eine Tasse mit Kaffee vor sie hin. »Wir beide, sie und ich.«

»Du doch nicht, Paps.« Sandra trank den heißen Kaffee und fühlte sich sofort besser. »Du konntest nichts dafür.«

»Ich hätte meine beiden Töchter beschützen müssen«, sagte er. »Nicht nur dich, auch Sonja.«

»Unsere Mutter hat dir keine Chance dazu gegeben.« Sandra legte ihre Hand auf seine. »Mach dir keine Vorwürfe. Sonja kommt schon klar. Sie hat ja jetzt Kim.«

»Die zwei könnten mich mal wieder besuchen«, bemerkte er lächelnd. »Ich mag Kim sehr gern.«

»Ja, sie ist sehr . . . nett«, erwiderte Sandra zurückhaltend. Sie stand auf. »Ich dusche kurz«, kündigte sie an. »Danke für den Kaffee. Hat mich ein bisschen wachgemacht. Aber ich würde nachher gern noch zu einem Spaziergang in den Wald. Kommst du mit?«

»Bist du böse, wenn nicht?«, fragte er fast etwas schuldbewusst zurück. »Ich habe noch so viel im Garten zu tun.«

»Kein Problem.« Sie lächelte, nahm ihre Tasche und ging in ihr Zimmer im Haus ihres Vaters hinauf.


»Ach, wie herrlich . . .« Sandra stand auf einer Lichtung und atmete tief durch. Die frische Luft tat ihr unendlich gut nach dem üblichen Smog in der Großstadt.

Als sie hier aufgewachsen war, besonders als Teenager, hatte sie es furchtbar vermisst, keine Stadt direkt in der Nähe zu haben, keine Disco, keine Ausgehmöglichkeit. Sie hatte es gehasst, so eingeschränkt zu sein und immer angewiesen auf andere – zumindest, solange sie noch keinen Führerschein besaß.

Ihr Vater hatte zwar immer versucht, ihr die Vorteile des Landlebens schmackhaft zu machen, doch als Teenager hatte sie dafür keinen Sinn gehabt. Aber jetzt genoss sie es.

Das Dorf war viel zu klein, um für irgendwelche Projekte interessant zu sein, Tourismus hatte hier keine Chance, obwohl die Luft frisch und weich war. Demzufolge war es immer noch so, wie sie es von Kindheit an in Erinnerung hatte, nichts hatte sich verändert.

Sie streifte durch den Wald, beobachtete Tiere, pflückte Blumen, roch an Blüten und Gräsern und störte Spinnen, die gerade ihr Netz webten.

»Oh, Entschuldigung«, sagte sie lachend, als eine sie tatsächlich genervt anzuschauen schien. »Tut mir furchtbar leid, Thekla.«

Sie schlenderte gutgelaunt weiter – in der Tat hatte sich ihre Laune mit jedem Kilometer gehoben, den sie sich von der Stadt entfernte – und gelangte wieder auf den Weg.

Es war kein richtiger Weg, nur ein Waldpfad, aber einer, der etwas breiter war als die anderen. Offensichtlich fuhren hier auch Traktoren, man sah die grobstolligen Reifenspuren.

Eine Weile schnürte sie den Weg entlang wie ein Fuchs im Unterholz, blieb immer wieder stehen, um den Ausblick zu genießen oder eine Baumrinde zu untersuchen, und merkte gar nicht, wie weit sie schon vom Haus ihres Vaters entfernt war.

Langsam wurde sie müde. Kaffee und Dusche hatten nur eine Zeitlang geholfen, auch die frische Luft hielt sie nun nicht mehr wach. Der fehlende Nachtschlaf machte sich bemerkbar.

Am Wegesrand öffnete sich eine kleine Wiese, sie betrat den weichen Untergrund und legte sich ins Gras. Lächelnd blickte sie in den blauen Himmel, und während sie noch versuchte, die Wolkenformationen zu entziffern, schlief sie ein.

»Hoppla, he, was ist denn los?«

Laute Rufe weckten Sandra unsanft auf.

Sie blickte hoch, immer noch sah sie den Himmel, aber ein großer Schatten verdunkelte ihn.

»Ruhig, ruhig.« Eine Reiterin streichelte ihrem Pferd besänftigend den Hals. »Was machen Sie denn da?«, fuhr sie Sandra unwillig an. »Mein Pferd hat sich beinah den Hals gebrochen, um Ihnen auszuweichen.«

»Tut . . . tut mir leid.« Sandra stand auf und klopfte sich die Hose ab. »Ich habe nur ein wenig hier geschlafen.«

»Haben Sie kein Bett zu Hause?«, fragte die Reiterin, aber sie schien nicht mehr ganz so unwillig.

Sandra lächelte leicht. »Ich bin fast die ganze Nacht gefahren. Mein Vater wohnt hier in der Nähe, und ich besuche ihn. Als ich heute morgen ankam, hatte ich einfach Lust auf einen Spaziergang. Und dann wurde ich müde – eben weil ich nicht geschlafen hatte.«

»Stadtmenschen«, brummelte die Reiterin.

»Ich bin hier aufgewachsen.« Sandra lachte. »Nichts mit Stadtmensch. Aber ich arbeite jetzt in der Stadt, das ist wahr. Hier gibt es ja keine Jobs.«

Auf eine längere Konversation war die Reiterin offensichtlich nicht aus. Sie drehte ihr Pferd von Sandra weg und sprach nur knapp über ihre Schulter. »Passen Sie das nächste Mal besser auf, wo Sie schlafen.«

Immer noch wirkte die junge Frau grimmig. Dass sie jung war, schloss Sandra aus ihrer Stimme, auch wenn sie ihr Gesicht nicht genau erkennen konnte.

Ohne ein weiteres Wort drückte sie ihre Fersen leicht in die Flanken des Tieres, und es trabte los.

»Was war das denn?« Sandra blickte den beiden erstaunt nach. Als die hohe Gestalt mit den Schatten des Waldes verschmolz, schüttelte sie noch einmal den Kopf, drehte um und ging in die andere Richtung nach Hause.

»Paps?«, fragte sie einige Zeit später, als ihr Vater und sie beim Mittagessen saßen. »Wer hat denn hier jetzt Pferde?«

»Wieso?« Harald Kruschewski blickte von seiner Suppe hoch.

»Ich habe auf meinem Spaziergang eine Reiterin getroffen«, erklärte sie und lachte amüsiert auf. »Oder eher sie mich. Ihr Pferd ist fast über mich gestolpert. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass es irgendwo einen Reitstall gibt. Der muss ganz neu sein.«

Harald Kruschewski runzelte die Stirn. »Eine Reiterin?« Auf einmal erhellte sich sein Gesicht. »Ach ja! Dann musst du aber ein ganzes Stück weg gewesen sein. Da hat jetzt eine Frau Pferde. Sie ist erst vor kurzem hergezogen. Ich habe gehört, sie soll recht . . . schrullig sein.« Er lachte. »Aber das ist Dorftratsch, darauf kann man nichts geben. Jeder, der hier nicht geboren ist, gilt sofort als schrullig.«

»Na ja, sie war nicht sehr freundlich«, sagte Sandra. »Aber vielleicht liegt das daran, dass die anderen nicht freundlich zu ihr sind – wenn sie sie für schrullig halten . . .«

»Sie hält wohl etwas Abstand zur Dorfbevölkerung – besonders zu den Männern. Sie soll recht attraktiv sein, aber sie hat noch keine einzige Einladung angenommen. Das nehmen ihr die Herren natürlich übel. Und die Frauen denken, dass sie das deshalb tut, um sich interessanter zu machen und die Männer noch mehr zu reizen. Also mögen sie beide Geschlechter nicht besonders.« Harald Kruschewski schüttelte den Kopf. »Das ist einfach auf dem Dorf so. Wenn man hierherkommt, sollte man auch bereit sein, sich zu integrieren. Wahrscheinlich wird sie nicht lange hier sein, wenn sie sich weiterhin so verhält.«

Attraktiv. Sandra versuchte sich an die fremde Frau zu erinnern. Sie hatte sie nur von unten gesehen, gegen den hellen Himmel. In Reitkleidung sahen die meisten Menschen attraktiv aus, auch die, die es nicht waren. Und die Frau hatte fast wie ein Schattenriss gewirkt, es waren wenig Einzelheiten zu erkennen gewesen.

»Der Stall ist also im nächsten Dorf?«, fragte sie.

»Davor«, sagte Harald Kruschewski. »Seit wann interessierst du dich für Pferde?«

»Ach, nur so. Ich habe schon öfter mal überlegt, Reiten zu lernen«, erwiderte Sandra leichthin. »In der Stadt ist das nur nicht so einfach.«

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Ruth Gogoll: Verbotene Leidenschaft (Teil 3)

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