• Ruth Gogoll: L wie Liebe (Staffel 6)

Weiter geht es mit neuen Gesichtern im Sappho: Zunächst bringt die hippe Fotografin Bliss einige Frauen durcheinander, dann finden sich Melly, Rick und Silvia plötzlich in einer Rolle wieder, die ihnen bisher unbekannt war. Die junge Myrna möchte gern ihre allererste Liebesnacht erleben und weiß auch schon, mit wem, aber weiß ihre Angebetete das auch? Und auch Schauspielerin Saskia lernt eine Frau kennen, die ihr gefallen könnte, doch die ist anscheinend noch nicht so ganz bereit dafür, während Julia um ihre Ehe mit Sam kämpft, die von Bliss bedroht wird . . .

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Leseprobe:

Eckdaten
Format Taschenbuch
Seiten 240
Leseprobe

1. Kapitel

Neues Jahr, neues Glück

Melly ließ ihre Blicke über das Sappho schweifen. Es war so viel geschehen im letzten Jahr, und doch wirkte das Lokal unverändert. Auf eine Art beständig, wie es die Beziehungen der Frauen, die hier ein und aus gingen, meistens nicht waren.

Sie hatte gerade aufgeschlossen, und schon stürmten eine nach der anderen Frauen herein, die sich schnell einen Kaffee greifen wollten, bevor sie ins Büro oder sonstwo zur Arbeit gingen. Es war ein ziemliches Gewimmel.

Für diesen morgendlichen Ansturm hatte Melly zwei Kellnerinnen hinter der Bar. Früher hatte sie es allein gemacht, aber das war mittlerweile nicht mehr zu schaffen. Sie sah, dass selbst die beiden einige Mühe hatten. Heute war es besonders schlimm. Oder besonders gut – je nachdem, wie man es betrachtete.

Jeden Morgen, wenn sie aufschloss, war sie neugierig, was der neue Tag bringen würde. Das hieß: Jetzt war sie neugierig. Es hatte eine Zeit gegeben, als sie eher Angst davor gehabt hatte. Sie begab sich von der Tür zur Theke. Es schien fast, als hätte diese Zeit nie existiert. Und wenn Rick nicht gewesen wäre . . .

Sie lächelte. Rick. Wie lange hatte sie sich dagegen gewehrt zu akzeptieren, was sie doch immer schon gewusst hatte?

»Stephanie.« Sie fuhr mit einer Hand über die Schulter der Frau, die an der Theke saß. Die einzige. Alle anderen standen nur und warteten darauf, ihre Becher zu bekommen, um wieder hinausstürzen zu können. »Was machst du denn so früh schon hier?«

Stephanie verzog das Gesicht. »Céline ist eine extreme Frühaufsteherin.«

»Und da ist dir nichts eingefallen, womit du sie im Bett halten könntest?«, fragte Melly schmunzelnd.

»Doch.« Stephanie schmunzelte auch. »Aber leider hatte sie eine Patientin und musste los. Und nachdem ich erst einmal wach war, konnte ich nicht wieder einschlafen. Also dachte ich, ich gehe dahin, wo es den besten Kaffee der Stadt gibt.«

»Danke für das Kompliment.« Melly lächelte. »Es freut mich, dass es dir mit Céline so gut geht. Sie war ja sehr misstrauisch, als sie das erste Mal ins Sappho kam.«

Stephanie zuckte die Schultern. »Es war ungewohnt für sie. Für sie ist es nicht so wie für . . . uns.« Sie zögerte ein wenig vor dem letzten Wort.

»Für dich ist das anscheinend auch immer noch ungewohnt.« Melly ging um die Theke herum und stellte sich auf die andere Seite.

»Sie ist meine erste . . .«, Stephanie hob etwas ratlos eine Hand, »Bi-Frau«, fuhr sie dann fort.

»Ist das ein Problem für dich?« Melly holte ein paar Pappbecher unter der Theke hervor und stellte sie aufgereiht neben die Kaffeemaschine, damit ihre Angestellten sich nicht um den Nachschub kümmern mussten.

»N-nein.« Stephanie schien nicht ganz sicher zu sein. »Ich meine, ich liebe sie. Sie ist die absolute Traumfrau für mich.«

»Aber sie ist immer noch mit ihrem Mann verheiratet.«

»So lange kennen wir uns noch nicht«, erklärte Stephanie fast entschuldigend. »Das ändert sich nicht von jetzt auf gleich.«

»Du bist geduldiger als Rick es war.« Melly lächelte liebevoll. »Sie hat immer erwartet, dass sich alles von jetzt auf gleich ändert.«

»Und trotzdem hat es eine ganze Weile gedauert.« Stephanie seufzte. »Ich will sie ja auch gar nicht drängen. Ich bin so glücklich, dass sie jetzt bei mir ist.«

»Aber du hast Angst, dass sich das wieder ändern könnte«, vermutete Melly. »Dass sie bei dir ist.«

»Ich versuche nicht darüber nachzudenken.« Stephanies Blick starrte ins Leere.

Melly schaute sie verständnisvoll an. »Du denkst an sie.«

»Immer«, sagte Stephanie. »Ununterbrochen.«

Mit einem leichten Lachen tätschelte Melly ihre Hand. »Wenn ihr euch wirklich liebt, wird es schon gutgehen. Glaub mir.«

Stephanie begann selig zu lächeln. »Es ist einfach himmlisch. Wenn sie da ist, fühle ich mich jedes Mal wie im siebten Himmel.«

»Genieß es«, sagte Melly. »Es ist das schönste Gefühl, das es gibt.« Ihr Blick glitt zur Tür, und die junge Frau, die sich gerade dort hineinschob, blieb im selben Moment stehen, als hätte Mellys Blick sie aufgehalten.

Melly runzelte die Stirn. Irgendwie kam ihr die junge Frau bekannt vor – und dann doch wieder nicht. Sie stand jedoch so verloren dort an der Tür, dass Melly hinter der Theke hervortrat und auf sie zuging. »Kann ich dir irgendwie helfen?«

Je näher sie gekommen war, desto mehr hatte sie festgestellt, dass es keine junge Frau war, sondern ein junges Mädchen, höchstens vierzehn oder fünfzehn Jahre alt.

Das Mädchen wirkte ebenso verunsichert wie Melly. Sie starrte in ihr Gesicht, als ob sie etwas Vertrautes darin suchte. »Tante . . . Melanie?«, äußerte sie dann fragend.

Mellys Stirn runzelte sich noch mehr. »Melanie ist richtig«, bestätigte sie, »aber wie kommst du darauf –?« Sie brach ab und musterte das Mädchen eingehender.

Die senkte den Kopf, dann hob sie ihn wieder. »Ich bin Kirsty«, sagte sie leise.

Melly brauchte ein paar Sekunden, bis sie etwas mit dem Namen verbinden konnte. »Corinnas Tochter?«, fragte sie dann erstaunt.

Kirsty nickte stumm.

»Wo ist deine Mutter?«, fragte Melly, während sie einen Blick hinter Kirsty auf die Straße warf. Aber da war nichts von ihrer Cousine Corinna zu sehen.

»Zu Hause . . . nehme ich an.« Kirstys Stimme zitterte leicht.

»Du bist allein hier?« Melly runzelte die Stirn.

»Ich bin –« Kirsty schluckte. »Ich konnte nicht mehr zu Hause bleiben.«

Melly schüttelte noch mehr stirnrunzelnd den Kopf. »Wieso nicht?« Sie sah, dass Kirsty noch blasser wurde, als sie ohnehin schon war, deshalb nahm sie ihren Arm. »Komm erst mal und trink einen Kaffee. Oder lieber eine Cola?«

»Cola.« Kirstys Kopf blieb gesenkt, während Melly sie zur Theke führte.

Sie setzte Kirsty neben Stephanie und ging um die Theke herum, nahm eine Büchse aus dem Kühlschrank und stellte sie zusammen mit einem Glas vor Kirsty hin. »Hast du überhaupt schon was gegessen?«

Kirsty schüttelte den Kopf.

Melly drehte sich um und ging in die Küche. »Kannst du mal irgendetwas machen, was ein Teenager gern isst?«

Evelyn hob die Augenbrauen.

»Die Tochter meiner Cousine ist gerade gekommen. Sie hat noch nicht gefrühstückt. Ich glaube, sie ist vierzehn.« Melly seufzte. »Keine Ahnung, was sie mag.«

»Müsli?«, fragte Evelyn. »Oder lieber Pfannkuchen? Ein Omelette? Gekochte Eier? Die Brötchen sind noch nicht fertig.«

Melly zuckte die Schultern. »Mach einfach alles. Wenn sie Hunger hat, wird sie schon essen.« Sie verließ die Küche und ging wieder an die Theke zurück.

Dort sah sie, wie Stephanie die Dose für Kirsty öffnete und ihr einschenkte. Kirsty selbst schien der ganzen Aktion eher gleichgültig gegenüberzustehen. Sie wirkte völlig apathisch.

»Trink einen Schluck«, sagte Stephanie. »Dann geht es dir besser.«

Als ob sie es nicht gehört hätte, blieb Kirsty genauso wie zuvor mit gesenktem Kopf sitzen.

Stephanie warf einen fragenden Blick auf Melly, und die zuckte die Achseln. Sie ging zu Kirsty und legte ihr von hinten die Hände auf die Schultern. »Frühstück kommt gleich.«

Kirsty zuckte zusammen und schien endlich zu erwachen. »Ich habe keinen Hunger«, flüsterte sie.

»Du bist furchtbar dünn.« Mellys Blick glitt kurz an den schmalen Hüften hinunter. »Essen schadet dir bestimmt nicht.«

Kirstys kurzer Ausflug in die Welt des Sprechens war anscheinend schon wieder beendet, denn sie antwortete nicht.

Melly atmete tief durch, ließ Kirstys Schultern los und ging hinter die Theke zurück. Sie erinnerte sich noch sehr gut an ihre eigene Teenagerzeit. Sie war genauso wie Kirsty gewesen, verschloss sich, wenn man sie ansprach. Deshalb wollte sie Kirsty nicht drängen. Sie hatte das immer furchtbar gefunden. Kirsty musste von selbst zu ihr kommen.

Was sie ja auch schon getan hatte. »Kommt Corinna . . . deine Mutter nach?«, fragte sie.

Zuerst rührte Kirsty sich nicht, aber dann begann sich ihr Kopf seltsam zögernd von einer Seite zur anderen zu bewegen.

»Du bist allein hier?«, wiederholte Melly die Frage, die sie schon einmal gestellt hatte, diesmal jedoch wesentlich erstaunter. »Ganz allein?« Sie hatte zwar schon lange nichts mehr mit ihrer Cousine zu tun gehabt, aber sie wusste, dass sie äußerst besitzergreifend war. Sie hatte Kirsty nie aus den Augen gelassen.

Natürlich war Kirsty da noch klein gewesen. Jetzt war sie schon erheblich älter. Vielleicht hatte Corinna die Zügel etwas gelockert. Obwohl Melly sich das nicht wirklich vorstellen konnte. Sie kannte Corinna zwar nicht gut, aber sie hatte sie immer sehr unangenehm gefunden. Selbstbezogen. Egoistisch. Sie duldete keine andere Meinung als ihre eigene.

Kirsty schien unentschlossen, doch dann nickte sie sehr langsam.

Melly blickte zur Seite und überlegte, ob sie sie direkt fragen sollte. Wie hätte sie in Kirstys Alter auf so eine Frage reagiert?

»Hat deine Mutter dich hergeschickt?«, fragte Stephanie in diesem Moment. »Zu deiner Tante Melly?« Sie grinste Melly an. »Gefällt mir irgendwie. Du hast auf einmal so was Mütterliches.«

Melly warf einen strafenden Blick auf Stephanie. »Hör bloß auf.« Sie hatte eine andere Vermutung, aber sie sprach sie nicht aus.

Mir schwungvollem Schritt kam Evelyn aus der Küche und stellte einen Teller auf die Theke. »Einmal Spezialfrühstück.« Sie lächelte Kirsty an, aber die sah sie gar nicht. Anscheinend auch nicht das Essen.

Melly legte eine Hand auf Evelyns Arm. »Ich glaube, es geht ihr nicht gut«, flüsterte sie nah an Evelyns Ohr. »Gar nicht gut.«

»So sieht sie aus«, bestätigte Evelyn. »Vielleicht steigt ihr ja irgendein Duft in die Nase, der sie aufweckt.« Sie ging wieder in die Küche zurück.

Stephanie schnupperte leicht. »Mhm, riecht gut. Willst du nicht essen?« Sie schaute Kirsty an.

Kirstys abwesender Gesichtsausdruck änderte sich nicht.

»Wie lange bist du denn schon unterwegs?«, fragte Melly. »Kommst du direkt von zu Hause?« Das wäre ein weiter Weg. Corinna wohnte in der Nähe von München. Da müsste Kirsty die ganze Nacht unterwegs gewesen sein. Oder vielleicht sogar schon länger?

Wieder nickte Kirsty fast nur angedeutet. »Gestern«, sagte sie leise.

»Dann hast du nicht geschlafen?« Melly hob die Augenbrauen. »Ich glaube, du legst dich am besten erst mal hin. Essen kannst du später.« Sie trat hinter der Theke hervor und blickte Kirsty auffordernd an.

Stephanie sah, dass Kirsty die Aufforderung gar nicht mitbekam und stupste sie leicht. »Geh ins Bett. Melly hat recht.«

Kirsty zuckte zusammen, als Stephanie ihren Arm berührte, und blickte hoch.

Mit einem Lächeln wies Stephanie auf Melly. »Sie wartet auf dich.«

Kirsty zögerte, dann jedoch rutschte sie vom Barhocker und ging zu Melly hinüber.

»Komm«, sagte Melly. »Ich bringe dich nach oben.«

Stephanie runzelte die Stirn, während sie den beiden hinterherblickte. Dann schaute sie auf den Teller vor sich, nahm ihn und brachte ihn in die Küche. »Ich glaube, die Kleine isst jetzt doch nichts.«

Evelyn schaute sie an. »Hast du vielleicht Hunger? Wird doch nur kalt, und ich kann es wegwerfen.«

Stephanies Lippen verzogen sich angenehm berührt. »Ja, langsam bekomme ich wirklich Hunger. Und das sieht ja wieder köstlich aus, was du da gezaubert hast.«

»Du willst mir nur schmeicheln, um mich ins Bett zu kriegen«, erwiderte Evelyn schmunzelnd.

»Nie im Leben würde ich mich mit Fran anlegen.« Stephanie legte eine Hand auf ihr Herz und grinste. »Okay, dann esse ich es. Danke.« Sie ging zurück in die Gaststube und setzte sich an einen Tisch.

Das war ja eine komische Sache mit Mellys Nichte. Die Kleine strahlte etwas . . . Verlorenes aus. Sie hatte das Gefühl, das wäre ein Fall für Céline.

Sie schüttelte den Kopf. Ach was. Wahrscheinlich war sie nur übermüdet. Wenn sie sich in Mellys Wohnung ausgeschlafen hatte, würde sie die Welt schon ganz anders sehen.

Mit Genuss machte sie sich über Evelyns köstliches Frühstück her.

2. Kapitel

Stephanie und Céline

Als Stephanie später am Tag ihre Wohnung betrat, empfing sie ein berauschender Duft, den sie überall erkannt hätte. »Céline, Schatz«, rief sie. »Du bist schon da?«

»Ja«, hörte sie Célines Stimme etwas entfernt. »Ich hatte doch gesagt, dass ich komme.«

»Hattest du, aber ich dachte –« Stephanie blieb mitten im Satz stecken. Sie war dem Klang von Célines Stimme gefolgt und stand nun in der Schlafzimmertür. Ihr blieb die Luft weg.

»Ich war einkaufen«, sagte Céline harmlos, »und da lief mir das über den Weg.«

Mit einer gewaltigen Anstrengung holte Stephanie sich ihren Atem wieder in die Lungen zurück. Es keuchte beängstigend.

»Hast du irgendwelche Probleme?«, fragte Céline neckend. »Kann ich etwas für dich tun?«

Langsam fing Stephanie an zu grinsen. »Ich glaube schon«, sagte sie. Sie betrachtete Céline, die in diesem Nichts von einem Negligé auf ihrem Bett lag. »Aber ich würde das Ding vorher ausziehen. Es könnte leiden.«

Céline drehte sich leicht um, so dass sie mehr auf dem Rücken lag. Ihre Beine öffneten sich nur ein wenig, aber es traf Stephanie wie ein Schlag. »Willst du mir nicht dabei helfen?«

Stephanie hatte das Gefühl, ihr Herz würde gleich irgendwo an der Decke landen, weil sie es nicht mehr in ihrer Brust halten konnte, so sehr raste es.

»Es tut mir leid«, sagte Céline, »dass ich heute morgen so schnell gehen musste. Ich dachte, du hast eine Entschädigung verdient.«

»Wie aufmerksam von dir.« Stephanie lächelte, trat auf das Bett zu, beugte sich über Céline und küsste sie. Der Kuss schmeckte süß wie Manna vom Himmel, und sie hätte ihn am liebsten gar nicht enden lassen, aber sie riss sich noch einmal los, um Céline zärtlich anzuschauen. »Ich wusste, dass ich mit einer Psychologin nichts falschmachen kann.«

»Ich hoffe, das wirst du danach immer noch denken«, hauchte Céline, legte ihre Arme um Stephanies Hals und zog sie zu sich herunter. »Du weißt, ich mache das noch nicht lange.«

»Dafür bist du aber schon ziemlich gut«, zog Stephanie sie auf, während ihre Hand bereits unter das Negligé glitt und ihr Atem sich beschleunigte. »Du bist ein Naturtalent.«

»Ich habe den ganzen Tag an dich gedacht.« Célines Lippen wanderten über Stephanies Hals. »Ich konnte mich gar nicht richtig auf meine Patientinnen konzentrieren.«

»Ging mir genauso«, flüsterte Stephanie zurück. »Ich glaube, der Quellcode, den ich heute geschrieben habe, ist unbrauchbar.« Ihr Hals kribbelte, wo immer Céline ihn mit ihren Lippen berührt hatte, und auch darüber hinaus. »Mmhm«, murmelte sie hingerissen, wandte ihren Kopf und begann nun ihrerseits mit ihren Lippen Célines Hals zu liebkosen, glitt hinunter zu der verführerischen Kuhle auf der Schulter, dann weiter nach vorn zu Célines Dekolleté, das vom hauchzarten Stoff des Negligés begrenzt wurde. »Du bist so unglaublich süß. Wie das süßeste Dessert, das man sich nur vorstellen kann.«

Céline lachte leise. »Dann hoffe ich, dass du nicht auf die Kalorien achtest.«

»Kalorien?« Stephanie hob den Kopf. »Bei all dem, was wir mit unseren . . . hm . . . Aktivitäten verbrauchen? Da bleibt wohl kaum was übrig.« Sie bemerkte, wie eine leichte Röte Célines Dekolleté überzog. »Du wirst rot?« Sie schaute in Célines Gesicht. »Ist dir das peinlich?«

Céline lächelte verlegen. »Es ist dir vielleicht nicht klar, aber ich bin . . . war eine brave Ehefrau. Viele Leute haben wesentlich mehr Erfahrung in diesen Dingen als ich. Ich hatte vor dir nur zwei verschiedene Partner. Für die letzten fünfzehn Jahre immer denselben.«

»Deinen Mann«, sagte Stephanie. Ein wenig dämpfte das ihre Erregung. Sie dachte nicht gern daran, dass Céline verheiratet war.

»Tut mir leid«, sagte Céline. »Ich hätte das nicht erwähnen sollen.«

»Ist schon gut.« Stephanie glitt von ihr herunter neben sie aufs Bett. »Es ist eben, wie es ist. Das habe ich ja gewusst.«

»Du musst nicht mehr daran denken.« Céline beugte sich über sie. Ihre Augen leuchteten warm. »Jetzt gibt es nur noch uns. Dich und mich.« Ihre Lippen verzogen sich zu einem leichten Schmunzeln. »Besonders in diesem Moment.« Sie küsste Stephanie sanft und liebevoll. »Darüber bin ich sehr, sehr froh.«

Mit einem unsicheren Lächeln sah Stephanie sie an. »Wirklich?«

Statt einer Antwort küsste Céline sie erneut. »Glaubst du es nicht?« Sie lächelte zärtlich, aber auch ein wenig neckend. »Ich weiß ja nicht, was du von mir hältst, aber so küsse ich ganz sicher nicht jeden.«

»Ich halte große Stücke auf dich.« Nun lächelte Stephanie zuversichtlicher. »Aber wir kennen uns noch nicht so lange, deshalb –«

»Deshalb«, setzte Céline fort, »ist es ganz wichtig, dass wir uns besser kennenlernen.« Sie schob sich auf Stephanie. »In jeder Beziehung.« Forschend schaute sie auf Stephanie hinunter. »Ich liebe dich«, sagte sie ernst. »Das nehme ich nicht zurück. Da brauchst du keine Angst zu haben. Wenn ich es nicht gemeint hätte, hätte ich es gar nicht erst gesagt.«

Stephanie versuchte es zu verhindern, aber Céline bemerkte das erleichterte Ausatmen doch. »Ich weiß, ich bin dumm«, sie schluckte, »aber ich . . . liebe dich so, ich möchte nicht, dass irgendetwas passiert.«

»Es wird nichts passieren.« Céline strich ihr sanft eine Haarsträhne aus der Stirn. »Wenn, dann ist es schon passiert. Du bist das Beste, was mir passieren konnte.« Sie hauchte einen Kuss auf Stephanies Lippen, der wie die Berührung eines Engels war. »Glaub mir, so leicht wirst du mich nicht los.«

Stephanie atmete tief durch, legte ihre Arme um Céline und zog sie noch näher an sich. »Ich wünschte, wir würden uns nie mehr trennen, nicht mal für eine Minute.«

Céline lachte leise. »Und wovon sollen wir dann leben? Ich fürchte, arbeiten gehen müssen wir schon.«

»Ja, leider.« Stephanie seufzte. Dann runzelte sie die Stirn. »Apropos Arbeit. Behandelst du eigentlich auch Jugendliche?«, fragte sie plötzlich.

»Wie kommst du denn jetzt darauf?« Céline hob erstaunt den Kopf.

»Heute . . . im Sappho . . . das war ein bisschen komisch.« Stephanie grinste schelmisch. »Weil du mich heute morgen so früh geweckt hast und ich nicht mehr einschlafen konnte, bin ich zu Melly gegangen.«

»Das fängt ja gut an«, scherzte Céline. »Wenn ich nicht da bin, gehst du gleich zu einer anderen Frau?«

»Melly ist in festen Händen«, erwiderte Stephanie im selben scherzhaften Ton. »Früher wäre es vielleicht anders gewesen, aber jetzt – Na, jedenfalls, da kam dieses junge Mädchen herein, fast noch ein Kind, ein Teenager. Sie ist Mellys Nichte oder so was. Und sie sah nicht gut aus.«

»Inwiefern?«, fragte Céline.

»Sie war kaum ansprechbar.« Wieder bildeten sich nachdenkliche Falten auf Stephanies Stirn. »Sie wollte nichts essen, hat praktisch nichts gesagt. Ich hatte das Gefühl, sie steht total neben sich.«

»Kommt bei Teenagern öfter vor«, bemerkte Céline mit professionellem Gesichtsausdruck. »Das ist nichts Besonderes.«

»Vielleicht nicht.« Stephanie zuckte die Schultern. »Ich bin ja keine Psychologin. Du hättest wahrscheinlich mehr aus ihrem Verhalten schließen können.«

»Hatte sie Verletzungen?«, fragte Céline. »Eventuell Schnittwunden an den Armen?«

Stephanie schüttelte langsam den Kopf. »Habe ich nicht gesehen. Ihre Jacke verdeckte sogar noch halb ihre Hände.« Sie blickte an die Decke. »Wie gesagt, war nur so ein Gefühl. Melly hat sie dann nach oben gebracht, damit sie sich erst einmal ausschläft.«

»Das war eine gute Idee.« Céline nickte. »Wenn sie aufwacht, geht es ihr bestimmt besser.«

»Das hoffe ich«, sagte Stephanie. »Ich hatte ja als Teenager auch so meine Probleme – wir alle wahrscheinlich –, aber so, wie sie aussah . . . so habe ich mich nie gefühlt.«

»Meine Teenagerzeit war auch nicht gerade rosig«, stimmte Céline zu. »Mein Vater –« Sie brach ab. »Aber ich glaube, wir waren bei etwas anderem stehengeblieben. Ich kann mich gar nicht mehr so richtig erinnern, was das war . . .« Sie machte ein Gesicht, als würde sie angestrengt nachdenken.

Mit einem liebevollen Lachen drehte Stephanie sie um, so dass Céline wieder unter ihr lag. »Vielleicht kann ich deine Erinnerung auffrischen . . .« Sie küsste Céline sehr innig. »War es das?«

»Ich weiß nicht genau«, sagte Céline und runzelte die Stirn. »Kannst du das noch mal machen? Damit ich sicher bin?«

Stephanie lachte. »Ich liebe dich.« Sie beugte sich erneut hinunter, und diesmal war der Kuss nicht nur innig, sondern begann leidenschaftlich zu werden. Als sie sich von Célines Mund löste, glänzten ihre Augen. »War das besser?«

»Das war sehr gut«, bestätigte Céline ernst, als ob sie eine Lehrerin wäre, die eine Schülerin prüft. »Aber ich glaube, wir müssen das noch sehr, sehr viel üben.« Sie öffnete ihre Schenkel unter Stephanie und ließ sie dazwischensinken. »Die ganze Nacht.« Auf einmal war ihre Stimme nur noch ein Hauch, und das Glänzen in ihren Augen stand dem in denen von Stephanie in nichts nach.

Stephanies Stimme klang rau. »Ich glaube, die Zeit haben wir.« Diesmal war ihr Kuss nur die Einleitung dazu, dass sie an Céline hinabglitt.

Céline stöhnte auf und wand sich unter ihr. »Ich brauche dich«, flüsterte sie atemlos. »Ich brauche dich so sehr.«

Stephanie antwortete nicht mehr.

Sie war an ihrem Ziel angekommen, und nun waren es andere Lippen, die sie küsste.

3. Kapitel

Eine neue Frau

Die Frau betrat das Sappho und blieb stehen, schaute sich um. Sie hatte eine Fototasche über der Schulter und eine Kamera um den Hals. Es schien, als ob sie nach etwas suchte.

Melly kam hinter der Theke hervor und trat auf sie zu. »Kann ich Ihnen helfen?«

Die Frau war groß, und durch ihre steif nach oben gegelten kurzen Haare, die wie Halme frisch geschnittenen Strohs leuchteten, erschien sie noch größer. Sie lächelte leicht. »Ich war viele Jahre nicht hier. Ich habe nur nach etwas gesucht, das mir bekannt vorkommt. Hat sich viel verändert.«

»Das muss eine ganze Weile her sein«, sagte Melly. »Denn ich habe das Lokal schon ein paar Jahre. Damals habe ich umgebaut.«

»Ja, ist lange her«, bestätigte die große, blonde Frau. »Sehr lange.« Sie wirkte nachdenklich. Dann lächelte sie wieder. »Kann ich einen Kaffee bekommen?«

»Sicher.« Melly nickte. »Normalen Kaffee, Espresso, Cappuccino?«

Die Frau lachte leise. »Normalen Kaffee. Deutscher Kaffee – oh mein Gott!« Sie wartete, bis Melly sich mit etwas verwirrtem Gesichtsausdruck umgedreht hatte, dann ging sie zu einem Tisch hinüber und setzte sich mit Blick auf den Eingang.

Eine Weile beobachtete sie das Kommen und Gehen. Sie hatte etwas angespannt gewirkt, nun schien sie sich zu entspannen. Immer mehr sanken ihre Schultern in der schwarzen Lederjacke zusammen, während sie erst einen Kaffee und dann ein Bier schlürfte.

»Wer ist das?«, fragte Rick, als sie zum Mittagessen vorbeikam. »Ich habe sie noch nie hier gesehen.«

Melly zuckte die Schultern. »Ich auch nicht. Sie sagt, sie war früher schon mal hier. Bevor ich das Lokal hatte.«

Rick musterte die Frau eingehend, dann drehte sie sich wieder zu Melly zurück. »Nein, definitiv. Keine Ahnung, wer das ist.«

»Es darf ja auch mal Laufkundschaft sein, oder?« Melly lachte. »Wir sind schon wie ein richtiges Dorf. Alle muss man kennen.«

»Sie sieht nicht uninteressant aus«, meinte Rick.

»So?« Melly drehte sich zur Kaffeemaschine um und schaute sie nicht mehr an. »Dann geh doch hin und sprich sie an. Vielleicht erfährst du, wer sie ist.«

Rick begann zu grinsen, ging um die Theke herum und zog Melly in ihre Arme. »Bist du eifersüchtig?«

Melly blickte an ihr vorbei. »Dazu habe ich kein Recht.«

»Oh doch, das hast du.« Rick lachte und hauchte einen liebevollen Kuss auf ihren Mund. »Und ich finde es süß.« Mit einem Finger strich sie ihr über die Wange. »Du weißt doch, dass ich keine andere Frau mehr anschaue. Wozu habe ich so lange auf dich gewartet?« Ihre Augen versanken in denen von Melly.

Langsam begann Melly zu lächeln. »Vielleicht hätte ich dich noch länger warten lassen sollen.«

Rick stöhnte auf. »Bitte nicht!«

»Hat sich ja auch erledigt.« Melly gab ihr einen flüchtigen Kuss. »Wir sind aber keine Detektivagentur und müssen den Gästen nicht nachspionieren. Jeder hat das Recht, hier zu sitzen und etwas zu trinken oder zu essen. Solange sie keinen Ärger machen.«

»Apropos Essen«, sagte Rick. »Was gibt’s zu Mittag?«

Melly hob die Augenbrauen. »Ich muss echt aufpassen, dass du mir nicht zu einem richtigen Ehemann verkommst, der zu Hause die Füße auf den Tisch legt und bedient werden will.«

»Das ist ein Lokal hier«, protestierte Rick. »Ich verlange ja nicht, dass du persönlich für mich kochst.«

»Evelyn kann das auch viel besser.« Melly lachte leicht. »Ich hole dir was.«

Während Melly in der Küche war, betrachtete Rick die fremde Frau von der Theke aus so unauffällig wie möglich.

Sie schien auf etwas zu warten. Und endlich wurde ihr Warten von Erfolg gekrönt. Eine dunkelhaarige Frau mit Pagenschnitt kam zur Tür herein. Rick hatte sie ab und zu beim Tanzen gesehen, aber sie war kein Stammgast.

Die Dunkelhaarige bemerkte die Blonde sofort. Die Blonde hatte ohnehin ständig auf den Eingang gestarrt. Kurz zögerte die Dunkle noch, dann schien es, als gäbe sie sich einen Stoß, und sie ging entschlossen auf den Tisch zu.

»Hallo Bliss«, sagte sie, als sie ihn erreicht hatte, blieb aber stehen. Ihr Gesichtsausdruck drückte Ablehnung aus.

»Hallo Julia.« Die blonde Frau erwiderte den Gruß auf eine Art lächelnd, die etwas Herausforderndes hatte. »Schön, dass du gekommen bist.«

»Nur, um dir zu sagen, dass du nicht mehr anrufen sollst.« Julias Hände verkrampften sich. »Was denkst du dir eigentlich?«

»Ich wollte dich wiedersehen.« Bliss lehnte sich lässig zurück. »Ist lange her.«

»Ja.« Julias grün schimmernde Augen blitzten sie an. »Für mich hätte es noch viel länger sein können. Ewig.«

»Hast du mich denn gar nicht vermisst?« Dieses amüsierte Lächeln war eine einzige Provokation.

»Du . . .« Julia umklammerte mit einer Hand die Lehne des Stuhls direkt vor sich, als hätte sie keine Kraft mehr, allein zu stehen. Ihre Knöchel traten ungesund angespannt hervor. »Du hast mich verlassen. Von jetzt auf gleich. Ich wusste nicht, warum. Ich wusste nicht, wo du warst. Und jetzt kommst du einfach zurück und willst –«

»Was will ich?« Bliss beugte sich vor.

»Vermutlich da weitermachen, wo wir aufgehört haben«, quetschte Julia zwischen weißen Lippen hervor. »Ich kenne dich doch.«

»So gut?«, fragte Bliss. »Vielleicht will ich ja nur hallo sagen.«

»Du doch nicht!« Nun setzte Julia sich doch. »Du willst immer etwas.«

»Dich sehen«, sagte Bliss leise. »Das war alles.«

Julia hatte den Blick gesenkt. Langsam, als müsste sie gegen einen Widerstand ankämpfen, hob sie ihn wieder. »Ich bin jetzt verheiratet, Bliss, und ich will nicht, dass du dich da einmischst. Ich warne dich.«

»Verheiratet. So.« Bliss hob die Augenbrauen. »Sieht sie mir ähnlich?«

»Ü-ber-haupt nicht«, fauchte Julia, jede einzelne Silbe betonend. »Lass uns in Ruhe.« Auf einmal sank sie in sich zusammen. »Bitte, Bliss«, bat sie leise. »Tu mir das nicht an. Nicht noch einmal.«

»Ich will dir gar nichts antun. Wirklich nicht.« Bliss’ Stimme klang plötzlich warm. »Ich wollte dich nur sehen. Wie ich gesagt habe.« Sie griff nach Julias Hand. »Dich noch einmal berühren.«

Julias kleinere Hand zitterte in der größeren von Bliss. »Das ist vorbei«, flüsterte sie. »Endgültig vorbei.«

»Bist du sicher?«

Die kleine Hand zog sich aus der großen heraus. »Warum hast du das getan? Warum bist du einfach so verschwunden? Ohne mir ein Wort zu sagen? Ohne mir eine Erklärung zu hinterlassen. Ohne dass ich dich erreichen konnte. Wusste, wo du warst.« Julia krampfte ihre Hände umeinander. »Weißt du, wie es mir gegangen ist? Wie furchtbar das für mich war?«

»Das tut mir leid.« Bliss sah wirklich geknickt aus. »Aber ich konnte nicht anders.«

»Ich konnte nicht anders?« Julias dunkle Augenbrauen zogen sich zusammen. »Das ist alles, was du dazu zu sagen hast? Ich konnte nicht anders? Hattest du das Schreiben verlernt oder das Sprechen? Keine Mail, keine SMS, kein Anruf?« Sie sprang auf. »Lass mich in Ruhe«, sagte sie leise, aber dennoch drang ihre Stimme in jede Faser von Bliss’ Körper. »Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben. Nie mehr!« Schnell drehte sie sich um, und im Laufschritt verließ sie das Lokal.

»Na, da ist ja was los«, bemerkte Rick, nachdem die Dunkelhaarige wie von Hunden gehetzt aus dem Sappho gestürmt war.

Melly lächelte leicht. »Da erinnere ich mich an die eine oder andere Szene, bei der ein paar Leute beteiligt waren, die wir beide kennen«, sagte sie. »Warum sollte das vorbei sein, nur weil manche sich nun gefunden haben? Das Leben dreht sich immer weiter. Wie ein Hamsterrad. Alles wiederholt sich.«

»Die beiden haben sich getrennt.« Rick legte ihre Stirn in sorgenvolle Dackelfalten. »Ich hoffe, das wiederholt sich nicht . . . bei uns.«

Mit einem Blick, der mehr sagte als tausend Worte, schaute Melly sie an. Die Zärtlichkeit war im ganzen Raum zu spüren. »Iss«, sagte sie mit mühsam beherrschter Stimme, »sonst wird es kalt. Und dann gehen wir nach oben.«

Rick saß wie erstarrt da.

»Iss«, wiederholte Melly, diesmal leicht schmunzelnd. »Du weißt, wie Evelyn das sieht. Wenn der Teller nicht leer ist, kriegst du Ärger.«

Schnell schlang Rick die restlichen Bissen in sich hinein. »Fertig«, verkündete sie innerhalb von Sekunden.

»Na dann . . .« Melly drehte sich um und schlenderte in Richtung Treppe.

Ricks Barhocker landete fast auf dem Boden, als sie hastig heruntersprang und ihr folgte.

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Ruth Gogoll: L wie Liebe (Staffel 6)

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